Nach dem Interview von Thomas L. Kemmerich über gut gesicherte Weihnachtsmärkte, ist nun der Mann mit dem Kühlschrank Tim Drygala an der Reihe.
Wieso kommen die Ideen des Sozialismus immer wieder auf?
Laut Drygala werden sozialistische Ideen immer noch lautstark verteidigt, da sich manche Leute anmaßen alles zu wissen. Sie wissen, welche Produkte Millionen von Menschen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nutzen wollen und wofür sie ihr Geld ausgeben wollen. Dabei ist die reale Konsequenz von zu großen staatlichen Eingriffen in die Zukunftsgestaltung immer die gleiche: schlechte Buchführung oder Abwanderung. Doch die Erfahrungen aus der DDR wie der florierende Schwarzmarkt oder die Flucht in den Westen scheint eine Generation nach dem Mauerfall vollkommen verblasst zu sein. Man müsste es nur noch einmal richtig probieren, dann würde es sicher gelingen.
Drygala wohnte als Kind nah an der Grenze in Lübeck. Mit dem Kanu fuhr er bis an die Grenze und war verwundert über die Minenwarnungen auf der Seite der DDR. Schon als 11jährigem war ihm klar, dass hier was nicht stimmte. Da half es auch nichts, sich bei nächtlichen Gewehrknall einzureden, dass nur ein Reh geschossen wurde. Herr Schuler fasst es in diesem Gespräch gut zusammen: wenn Planwirtschaft so erfolgreich gewesen wäre, hätten wir Ostpakete in den Westen geschickt und nicht umgekehrt.
Schauen Sie rein, wieso sich die Grünen in „FDP“ umbenennen können. Neben den Taktiken im politischen Berlin wird auch erörtert, welche Gemeinsamkeit den Islam und die Linke eint und was Parteien zu einem Intrigantenstadl macht.


